Neue Bezeichnung für Behindertenbeauftragte

Veröffentlicht am 16.05.2018 in Aktuelles

Die SPD-Ratsfraktion Plön hat zur letzten Sitzung des Hauptausschusses in der Wahlperiode 2013-2018 noch einen Antrag eingereicht. Dabei geht es um die Bezeichnung der Behindertenbeauftragten der Stadt Plön.

Statt Behindertenbeauftragte soll die Beauftragte nun „Beauftragte für Barrierefreiheit, Teilhabe und Inklusion“ heißen.

Die von einer Betroffenen angestoßene Diskussion um die Umbenennung des  „Schwerbehindertenausweises“ macht deutlich, dass der Begriff des „Behinderten“ im Zusammenhang mit amtlichen Dokumenten von den Betroffenen als diskriminierend empfunden wird. Dieses gilt nach unserer Auffassung auch für die Bezeichnung einer Beauftragten. Zudem erscheint der Begriff vor dem heutigen Sprachgebrauch antiquiert und stammt aus einer Zeit, in welcher die Betroffenen vorrangig als Gegenstand öffentlicher Fürsorge, statt als mündige und teilhabeberechtigte Mitglieder der Gesellschaft angesehen wurden. Durch eine Umbenennung, welche die originären Zuständigkeiten für die Barrierefreiheit und Teilhabe der Betroffenen in den Vordergrund stellt, nicht aber deren Handicap, kann dieses erreicht werden. Hierdurch können auch Menschen ermutigt werden, sich an die Beauftragte zu wenden oder sich auf ihre Hilfe berufen.

 
 

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Regina Poersch, MdL

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