SPD Plön-Bösdorf

HOMEPAGE DES SPD-ORTSVEREINS PLÖN-BÖSDORF

Sehr geehrte Damen und Herren, herzlich willkommen auf der Homepage des SPD-Ortsvereins Plön-Bösdorf. Der Ortsverein Plön-Bösdorf umfasst das Gebiet der Stadt Plön und der Gemeinde Bösdorf.

 
 

09.04.2017 in Aktuelles

DER SPD-ORTSVEREIN PLÖN-BÖSDORF HAT EINEN NEUEN VORSITZENDEN

 

100% FÜR JAN THORBEN BOOK

Regina Poersch MdL unf Jan Thorben Book

Auf der Jahreshauptversammlung des Ortsvereins am 8. April 2017 wurde Jan Thorben Book (30) einstimmig zum neuen Vorsitzenden gewählt. Er stammt aus dem Kreis Schleswig-Flensburg und ist seit 2005 Mitglied der SPD im Ortsverein Sterup-Esgrus. 10 Jahre war er Vorstandsmitglied in seinem Ortsverein, bis 2014 Mitglied im Vorstand des SPD-Kreisverbandes Schleswig-Flensburg und ab 2014 Vorsitzender des Jusos-Kreisverbandes. Jan Thorben Book war auch 6 Jahre Mitglied in der Gemeindevertretung Sterup, davon vier Jahre als Vorsitzender des Finanzausschusses.

Von 2007 bis 2013 studierte er Neuere Geschichte und Politikwissenschaft an der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel.

Während der Bundestagswahl 2013 war er als Beschäftigter des SPD-Landesverbandes zuständig für die Organisation des Kommunalwahlkampfes und Wahlkampfleiter im Bundestagswahlkreis 1.

In den Jahren 2014 und 2015 organisierte er das Wahlkreisbüro der Bundestagsabgeordneten Dr. Birgit Malecha-Nissen in der Rautenbergstraße in Plön. 2013-2014 war er in der SPD-Landtagsfraktion im Schleswig-Holsteinischen Landtag  Referent für Arbeit und Soziales, seit 2015 ist der dort Referent für Wirtschaft und Finanzen.

„Wir waren schon 2014 ausgesprochen glücklich ein junges und politisch schon ausgesprochen erfahrenes Mitglied in unserem Ortsverein begrüßen zu dürfen.“, so der scheidende Vorsitzende Henning Höppner. “Und es war unser Wunsch Jan Thorben auch so schnell wie möglich an verantwortlicher Stelle einzusetzen.“

Dr. Henning Höppner (67), Plöner Ratsherr und von 2000 bis 2012 Mitglied im Schleswig-Holsteinischen Landtag trat als Vorsitzender nicht wieder an. „Der Plön-Bösdorfer SPD-Ortsverein ist mit über 100 Mitgliedern ausgesprochen groß, aber wir haben einen ebenso hohen Altersdurchschnitt von über 66 Jahren. Wir müssen daher jede Chance nutzen jüngere Mitglieder zu gewinnen. Junge politisch Interessierte brauchen auch jüngere Ansprechpartner.“, so Henning Höppner.

Auch Marion Höpner, die mehrere Jahrzehnte in vielen Funktionen für die SPD gewirkt hat (u.a.in der Ratsversammlung und im Plöner Kreitag) stellte sich nicht zur Wiederwahl als Beisitzerin.

Jan Thorben Book bekam auf der Mitgliederverammlung alle Stimmen der Wahlberechtigten (=100%)

Neu in den Vorstand des Ortsvereines wurden gewählt: Christel Pfau und Kristin Winter als Beisitzerinnen. Wiedergewählt wurden Klaus Stänner als stellvertretender Vorsitzender, Dr. Horst Kasselmann als Kassenführer und Schriftwart, Heike und Engelbert Unterhalt als Beisitzer.

Weiteres über die Mitglieder-/Jahreshauptversammlung unter -Nachrichten-

 

16.03.2017 in Allgemein

TRAUER UM ROLAND RECHE

 

Roland Reche (1922-2017)

Unser Plöner Ehrenbürger und ehemaliger Bürgervorsteher Roland Reche verstarb am 15. März 2017 im 95. Lebensjahr.

Roland Reche wurde am 8. August 1922 in Kreuzburg in Schlesien, das heute Kluczbork heißt, geboren und ging später in Brieg, dem heutigen Brzeg  zur Schule. Er hatte zu seiner schlesischen Heimat zeitlebens immer intensive Kontakte.

Roland Reche ist über die Ostpolitik von Brandt und Scheel zur SPD gekommen. Das waren seine Gründe im Februar 1969 in die SPD einzutreten.

Ihm war klar, dass man auch die mittel- und osteuropäischen Staaten hinter dem Eisernen Vorhang beim europäischen Gestaltungsprozess berücksichtigen musste. Die Deutsch-Polnische Gesellschaft Kiel e. V., kurz DPG Kiel, hatte sich in den 1970er Jahren zur Aufgabe gemacht, eine Annäherung zwischen den Menschen in Polen und Deutschland zu erzielen. Roland Reche hatte bereits vorher von den Gründungsabsichten erfahren und hat sich von Anfang an in diesen Prozess beteiligt. 1973 wurde er zum Vorsitzenden der DPG Kiel gewählt, den er bis 1993 geleitet hat. Ihm wurde hierfür am 23. September 2000 die Schleswig-Holstein-Medaille verliehen.

Roland Reche war im Jahre 1973 Mitbegründer der der Kreismusikschule Plön.

„Ursprünglich handelte es sich um den Trägerverein der Musikschule“, erinnerte sich Roland Reche an die Gründungszeit vor 40 Jahren. Aufgrund des schnellen Zuwachses habe der Kreistag seinerzeit beschlossen, die Musikschule als kommunale Einrichtung zu übernehmen. Der ehemalige Trägerverein existiert seither als Förderverein weiter. Roland Reche war bis zum Jahre 2016 Mitglied des Vorstandes des Fördervereins der Kreismusikschule Plön.

Roland Reche war seit 1986 Stadtrat der Kreisstadt Plön. Von 1990 bis 1994 war er der erste sozialdemokratische Bürgervorsteher seiner Stadt. Wegen seiner Verdienste und seines gesellschaftlichen Engagement wurde Roland zum Ehrenbürger der Stadt Plön ernannt.


 

17.06.2015 in Allgemein

Zur Geschichte der Plöner SPD

 

Die Plöner SPD – 1909 gegründet

Im Jahre 1909 gab es im Deutschen Reich allerorten große Demonstrationen gegen das Dreiklassenwahlrecht. Die Sozialdemokraten, in diesen Jahren immer noch staatlich verfolgt, hatten im Juni 1909 bereits 633.000 Mitglieder. So wurden auch in der Kreisstadt Plön die Forderungen nach einem gleichen Wahlrecht und nach sozialer Absicherungen erhoben, die schließlich zur Gründung eines eigenen Plöner Vereines führten, 18 Jahre nach Aufhebung der Sozialistengesetze 1891.

Die Plöner Sozialdemokraten waren in der Zeit der Weimarer Republik (1919-1933) ganz überwiegend Vertreter der Arbeiterschaft in der Stadt. Plön war eine kleine ländliche Stadt, die Versorgungsfunktionen für das Umland hatte, das zu Beginn des 20. Jahrhunderts noch weitaus stärker bevölkert war als heute. In Plön gab es viele Klein- und Kleinstbetriebe mit weniger beschäftigten Arbeitern, anders als in Preetz. Plön war im Geiste immer noch eine Residenzstadt, hoch über der Stadt thronte die kaiserliche Kadettenanstalt.

Neubeginn nach 1945

Nach den Jahren der Verfolgung von Sozialdemokraten durch die Nationalsozialisten, erhielt die SPD bereits am 14. August 1945 die Wiederzulassung als Partei durch die britische Militärregierung. Im 40 Jahr ihres Bestehens 1949 hatte die Plöner SPD schon wieder 145 Mitglieder. Unter den Mitgliedern waren auch viele vertriebene Sozialdemokraten, die in Plön aktiv wurden. Die Zahl der Mitglieder des Plöner Ortsvereins steigerte sich bis Ende der 1960er Jahre auf 180 Mitglieder. Im Jahr des 75-jährigen Jubiläums des Plöner Ortvereines 1984 waren es 143, nach der Fusion mit dem Bösdorfer Ortsverein im Jahre 2007 136 und derzeit 2015 noch 112 Mitglieder. Die Plöner SPD folgt damit einem Trend, der die etablierten Parteien insgesamt betrifft.

Verantwortungsvolle Politik für Stadt und Umland

Trotz der Tatsache, dass sie in dieser Zeit niemals die Mehrheit in den Gremien der Stadtverordneten erringen konnten, die Entwicklung Plöns entscheidend mitgestaltet. So gelang es nach der Kommunalwahl 1984, dass mit Roland Reche erstmals ein Plöner Sozialdemokrat mit Unterstützung einer anderen Fraktion zum Bürgervorsteher der Stadt gewählt werden konnte. Mit Hans-Jürgen Kreuzburg gelang dieses 2008 mit Unterstützung aller Fraktionen noch einmal. Bei der Kommunalwahl 2008 verfehlte die Plöner SPD ihr Ziel stärkste Fraktion zu werden um 26 Stimmen hinter der CDU. Bei der Kommunalwahl 2013 fehlten nur 12 Stimmen.

In der Gemeinde Bösdorf haben die SPD und ihre Fraktion in der Gemeindevertretung einen sehr viel schwierigeren Stand gegen die etablierte CDU und eine starke freie Wählergemeinschaft, in denen traditionell die Interessen des ländlichen Raumes gegenüber dem Zentralort, der Stadt Plön, vertreten werden.

 

Regina Poersch, MdL

Regina Poersch - unsere Kandidatin für den Landtag

Regina Poersch ist Landtagsabgeordnete des 18. Schleswig-Holsteinischen Landtags für den Wahlkreis 17 Plön-Süd/Eutin.

Sie vertritt Schleswig-Holstein im Ausschuss der Regionen der Europäischen Union.

Geboren am 4. November 1969 in Lübeck, verheiratet,
Abitur 1989 in Eutin, Studium und Abschluss als Diplom-Verwaltungswirtin (FH) 1992,
bis 2005 leitende Funktion im Bauamt der Gemeinde Bad Malente-Gremsmühlen.

1985 Eintritt in die SPD, Juso AG Eutin

1993-2003 Stadtvertreterin in Eutin

2003-2005 Mitglied des Kreistages Ostholstein

2002-2009 Kreisvorsitzende der SPD Ostholstein

Seit 2005 Mitglied des Schleswig-Holsteinischen Landtags, und in der Landtagsfraktion
Vorsitzende des Arbeitskreises Europa, Minderheiten und Bundesangelegenheiten,
Mitglied des Fraktionsvorstands, europapolitische Sprecherin, tourismuspolitische Sprecherin, verbraucherschutzpolitische Sprecherin,

Mitglied des Arbeitskreises Wirtschaft, Technologie, Tourismus und Verkehr;
Mitglied im Ausschuss der Regionen der Europäischen Union,
Mitglied der Ostseeparlamentarierkonferenz und des Parlamentsforums Südliche Ostsee.

Ehrenamt und Mitgliedschaften (u.a.) Vorstand der Gesellschaft für Politik und Bildung (Gustav-Heinemann-Bildungsstätte Malente), AWO, Europa-Union, Eutiner Tafel, Trägerverein Gedenkstätte Ahrensbök.

http://www.regina-poersch.de